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Der Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein wurde am 01.06.2021 zum Weiterbildungsbonus Pro. Die aktuelle Förderperiode endet am 30.06.2023.

Das Land Schleswig-Holstein fördert gezielt die berufliche Weiterbildung Erwerbstätiger, deren Wohnsitz und/oder Arbeitsstelle sich in Schleswig-Holstein befindet. Dabei werden für Beschäftigte, Auszubildende, Freiberufler:innen oder Inhaber:innen von Kleinstbetrieben die Seminarkosten von Veranstaltungen mit mind. 16 Unterrichtsstunden und Seminarkosten von mind. 160 €, bezuschusst.
Der Arbeitgeberanteil an den Kosten einer Fortbildung wird mit dem „Weiterbildungsbonus Pro“ von 50 auf 10 Prozent reduziert. Der Zuschuss kann höchstens 1.500 € betragen. Eine Begrenzung der Weiterbildungskosten auf 3.000 € ist ausgesetzt. Voraussetzung für die Förderung ist ein Förderantrag, der vor Beginn der Maßnahme durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein bewilligt wurde. Wer in der Vergangenheit bereits über den Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein gefördert wurde, darf erneut einen Antrag stellen! Während der Laufzeit des „Weiterbildungsbonus Pro“ wird der reguläre Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein ausgesetzt. Ausgeschlossen von dieser Förderung sind Beschäftigte bei Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts sowie Beamte.

Weitere Informationen zum Weiterbildungsbonus erhalten Sie im Internet unter
http://www.weiterbildungsbonus.schleswig-holstein.de oder bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein unter 0431 9905 2222


Aufstiegs-BAföG

Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), begründet einen altersunabhängigen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen. Unterstützt werden Menschen, die einen qualifizierten Berufsabschluss auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG v. 04.05.2020) erwerben möchten und keinen anderweitigen Anspruch auf Förderung geltend machen. Fachlich qualifizierte Ausbildungen sind die auf der DQR-Niveaustufe 6 (Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen / www.dqr.de) befindlichen Berufsabschlüsse Meister:in, Fachwirt:in, Techniker:in, Betriebswirt:in oder Erzieher:in. Akademische Abschlüsse werden nicht gefördert.

Das Aufstiegs-BAföG besteht aus einem zinsgünstigen Darlehen und/oder Zuschüssen. Die Zuschüsse werden nicht zurückgezahlt. Die Darlehen können zum Teil ebenfalls erlassen werden. Das Gesetz sieht einen „Bestehenserlass“, einen „Sozialerlass“ und einen „Existenzgründungserlass“ vor. Gefördert werden Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen sowie Fernlehrgänge, wenn sie die Voraussetzungen des Aufstiegs-BAaföGs erfüllen. Mediengestützte Lehrgänge werden ebenfalls gefördert, wenn diese durch Präsenzunterricht ergänzt und regelmäßige Erfolgskontrollen durchgeführt werden.
Die Maßnahmen müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:
• Sie umfassen mindestens 400 Unterrichtsstunden.
• Vollzeitmaßnahmen umfassen pro Woche mindestens 25 Unterrichtsstunden an 4 Werktagen, insgesamt darf Ihre Fortbildung höchstens 3 Jahre dauern.
• Teilzeitmaßnahmen umfassen pro Monat mindestens 18 Unterrichtsstunden, insgesamt darf Ihre Fortbildung höchstens 4 Jahre dauern.
• NEU: Förderung von Maßnahmen auf der ersten Fortbildungsstufe, diese müssen aber nur noch 200 Unterrichtsstunden umfassen.

Weitere Informationen zum Aufstiegs-BAföG erhalten Sie im Internet unter www.aufstiegs-bafoeg.de oder bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein unter der Durchwahl 0431 9905 4444.

Weitere Informationen generell zu Fördermöglichkeiten erhalten Sie hier in Lübeck direkt bei der

VHS Lübeck
Anke Bruns
Falkenplatz 10, 23564 Lübeck
Telefon 0451 122 4037,
E-Mail: anke.bruns@luebeck.de